Schlüssel in Love – Textilfarbe auf Filz

Ein Streifen von 4mm dicken Filz zugeschnitten, mit Textilfarbe beschriftet,  Öse rein und fertig! Ganz ohne Nähen. Mit Rollschneider und Lineal damit die Kanten schön und gerade sind.

Solche Schlüsselanhänger have ich schon hin und wieder verschenkt mit individuellem Spruch zum Umzug, Abschluss, Hochzeit… Meinem Bruder und seiner Frau habe ich zur Hochzeit je einen solchen Schlüsselanhänger gebastelt mit “Ehemann” und “Ehefrau”. 🙂 kam gut an!

Ein einfaches Projekt und ein kleines Mitbringsel, das Freude macht :).
Die Textilfarbe ist sehr zähflüssig. Sie lässt sich so dünn wie auf den Anhängern nicht mit einem Pinsel verarbeiten.  Ich habe daher bei diesem Projekt Zahnstocher verwendet, um so feine Buchstaben zu malen. Das ist eine tröpfchenweise Geduldsarbeit. Aber ich finde es lohnt sich. 

Habt Ihr Erfahrungsberichte,  wie das vielleicht besser funktioniert? 

Blaue Volants – S wie Sommerkleid 

Letztes Jahr im Spätsommer diesen tollen Jersey entdeckt und gleich mitgenommen.  Diesen Sommer ist ein locker tailliertes Sommerkleid daraus geworden.

Zum ersten Mal getragen habe ich es zu einem besonderen Anlass: das 1jährige mit meinem Liebsten <3. Wir haben mehrtägig gefeiert :). An diesem Abend waren bei unserem Lieblingsitaliener und anschließend im Kino. Ein wunderschöner romantischer Abend!

Der Stoff hatte bereits diese wunderbaren Volants. Damit sie schön fallen können, habe ich auf Abnäher und Rückennaht verzichtet. Um es auf Figur zu bekommen, konnte ich die Weite an den Seitennähten entsprechend reduzieren. Das hat aber ganz gut geklappt. Beim Nähen habe ich darauf geachtet dass die Volants an den Nähten alle exakt aufeinander treffen.

Für die Ausschnittkante habe ich ein Gummiband mit Falz verwendet. Die Träger ergaben sich aus dem Gummiband am vorderen Ausschnitt,  das ich einfach lang genug gelassen und am Rückenteil in passender Lange angenäht habe.
Den Saum bildet ein Volant. Dazu musste ich garnichts nähen :).

Es ist ein einfach und schnell genähtes Kleid. Die meiste Konzentration war beim Zuschnitt nötig, damit die Volants vorne und hinten aufeinander passen.

Mit ‘S’ wie Sommerkleid mache ich mit beim 12 Letters of handmade Fashion im August.

Außerdem verlinkt zu Afterwork Sewing!

Moderne Landhausromantik – Handtasche Arya

verschiedenart_arya_landhaus_tasche_3.jpgDas ist die zweite Version, die ich aus dem Handtaschenschnitt Arya von machwerk genäht habe. Sie ist ein Geburtstahsgeschenk für meine Quasi-Schwägerin. Meine eigene Arya habe ich hier schon vorgestellt. 

verschiedenart_arya_landhaus_tasche_2.jpgIch habe wieder die mittlere Größe genommen, weil sie sich als sehr praktisch erwiesen hat. Nicht zu groß und nicht zu klein.
Die beiden Stoffe waren Liebe auf den ersten Blick! <3

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Diesmal habe ich den Taschenkörper zweigeteilt, um den Boden in Kunstleder zu gestalten. Das unterstützt optisch den wunderschönen Hirschstoff und schützt besser vor Schmutz. Die Maße sind so gewählt, dass das Muster mit den Hirschen gut Platz findet. Taschenklappe und Träger sind ebenfalls aus dem Kunstleder.

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Damit die Hirsche nicht vom Reißverschluss geköpft werden, habe ich den Reißverschluss vorne ein Stück nach oben versetzt.
Innen ist die Tasche mit karrierter Baumwolle vom Möbel-Schweden gefüttert.

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Nach der Geschenkübergabe hat das Geburtstagskind mit Erschrecken ein Loch in der Tasche entdeckt!!! Ich Dussel habe die Wendeöffnung im Futter vergessen zu schließen! Da werde ich nochmal mit Nadel und Faden antreten. Sowas Peinliches… Klar, ich war natürlich mal wieder knapp dran mit dem Geschenk und hab das in der Eile übersehen. 🙂
Der Vorteil bei Selbstgenäht: Beanstandungen werden vom Schöpfer höchst persönlich behoben ;).

Ich wünsche euch allen einen schönen CreaDienstag!

Außerdem verlinkt zu HandmadeOnTuesday und Taschen und Täschchen.

Lila Blumengarten trifft Karo – Beutel für den Harfenunterricht

Meine Nichte wurde 10 Jahre alt und beginnt mit Harfenunterricht. Das waren Anlässe genug, um mir Gedanken über ein passendes Geschenk zu machen.

Unsere blühenden Sträucher im Garten sind ganz im heutigen lila Farbtrend. 🙂

Ein Beutel mit langen Tragegriffen in ihren Lieblingsfarben mit Harfenmotiv ist es geworden! Vielleicht für das Notenheft? In die kleine Außentasche passen Kleinigkeiten,  wie ein Schlüssel, Taschentücher oder Geld für ein Eis nach dem Unterricht :).

Der Beutel ist nur die Verpackung für das eigentliche Geschenk. Damit habe ich auf Papierverpackung verzichtet :). Das eigentliche Geschenk zeige ich Euch ein andermal. Dazu sind nämlich noch vernünftige Fotos nötig :).

Das Harfenmotiv auf der Außentasche habe ich mit der hier schonmal gezeigten Technik auf den Stoff übertragen. Ich habe wieder die Lavendelölvariante verwendet. Das hat bei dem einfarbig schwarzen Motiv sehr gut geklappt mit wenig Zeit- und Kraftaufwand.

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Auf dem Geburtstag gab es leckere Krümelmonster-Muffins 🙂

Die habe nicht ich gebacken. In mühevoller Kleinarbeit hat diese knuffigen Muffins meine Schwägerin gebacken. Sie sehen nicht nur toll aus sondern sind auch sehr lecker!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Geschenk für Oma – Geburtstagsgrüße auf Stoff 

Die Schwiegeroma hatte ihren 90. Geburtstag!  Was schenkt man einer noch rüstigen Dame, die sich vorallem an ihren Kindern und Enkeln freut?! Der die Gesundheit, Erfolg und Glück ihrer Familie das Wichtigste ist?

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Nach langem Überlegen, war die Idee für Ihr Geschenk: ein Deko Kissen im Landhausstil und darauf liebevolle Geburtstagsgrüße mit Bildern von uns. Und natürlich einen riesigen Blumenstrauß (im Bild oben).

verschiedenart_foto_kissen_5_2Das Kissen zu nähen ist natürlich kein Problem. Aber die Fotos wollte ich auch selbst auf den Stoff übertragen. Um Bilder und schöne Schrift auf Stoff zu übertragen habe ich schon Mehreres ausprobiert. Schrift ausdrucken, ausschneiden und als Schablone verwenden funktioniert nur bei grober und großer Schrift. Und das war noch keine Lösung für die Fotos.
Für Tintenstrahldrucker gibt es Transferfolien. Die Fotos werden gespiegelt auf der speziellen Transferfolie ausgedruckt und dann auf den Stoff gebügelt. Keine Ahnung wo ich einen Tintenstrahldrucker auftreiben könnte :).

Zum Glück gibt es noch 2 weitere Möglichkeiten, mein Vorhaben umzusetzen. Beides Funktioniert mit Laserausdrucken auf ganz normalem Papier!

Zum einen kann man jeglichen Laserausdruck mit einem speziellen Transfermedium aus dem Bastelbedarf auf Stoff und weitere Materialien übertragen, Kosten: 7€.  Zum anderen funktioniert die Übertragung auf Stoff auch mit Lavendelöl, Kosten: 6€.

Beides habe ich bei diesem Projekt zum ersten Mal ausprobiert!

Beide Verfahren lösen den Toner vom Papier und lassen ihn dann auf Stoff übertragen. Fixiert wird jeweils nach dem Trocknen durch Bügeln. Für Waschbarkeit bei 30 Grad.

Die Ergebnisse sind beide sehr zufriedenstellend. Beim Lavendelöl bekommt man einen tollen shabby chic Stil. Beim Transfermedium wird das Bild 1 zu 1 übertragen. Mit dem Transfermedium kann man Ausdrucke auch auf andere Materialien übertragen,  wie Holz, Porzellan und Keramik!

Das Transfermedium wird gemäß Anleitung auf den Stoff und auf das auf Papier ausgedruckte Bild aufgetragen. Das Papier mit dem Bild nach unten auf den Stoff legen und mit den Fingern vorsichtig glatt streichen. Dabei ist wichtig,  dass das Bild glatt auf dem Stoff aufliegt. Überschüssiges Transfermedium wird dabei herausgestrichen. Es dürfen keine Luftbläschen oder Tropfen von Transfermedium unter dem Papier sein. Die Anleitung sagt 1,5 Stunden trocknen. Teilweise hat das bei meinen Bildern länger gedauert. Vermutlich hängt es von der Dicke des Stoffs und der Größe des Bildes ab. Stoff und Papier müssen wirklich trocken ohne Restfeuchtigkeit sein! Sonst löst sich das Bild vom Stoff wieder ab!

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Jetzt wird das Papier mit Wasser feucht gemacht und mit vorsichtigen kreisenden Bewegungen abgeribbelt. Auf dem Stoff bleibt der Toner zurück unter hinterlässt das Bild. Das dauert. Nach dem Trocknen zeigt ein weißer Schleier wo noch dünne Schichten des Papiers geblieben sind. Einfach wieder feucht machen und ganz vorsichtig weiter abribbeln. Zum Schluss trocknen lassen und bügeln und mit den Transfermedium überlackieren. Diese Anleitung erklärt die einzelnen Schritte sehr gut.

Für die Lavendelölvariante wird das ausgedruckte Bild ebenfalls mit der Druckseite nach unten auf den Stoff gelegt. Mit Malerkrepp muss es am Stoff angeklebt werden um ein Verrutschen zu vermeiden.

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Jetzt ein paar Tropfen Lavendelöl auf das Papier geben und mit der runden Seite eines Kaffee- oder Esslöffels mit etwas Druck gleichmäßig verreiben. Das Lavendelöl löst den Toner auf, ohne das Papier aufzulösen. Durch den Druck wird der weich gewordene Toner auf den Stoff übertragen. Nach dieser tollen Videoanleitung habe ich gearbeitet. Es wird immer wieder Öl nachgetropft und mit dem Löffel verrieben. Vorsichtig kann man zwischendurch nachsehen wie das Ergebnis wird. Ich bin begeistert, wie klar und schön das Ergebnis aussieht! Selbst dünne Schrift ist deutlich lesbar.

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Oma ist begeistert von dem Kissen!

 

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verschiedenart_foto_kissen_1_1verschiedenart_foto_kanne_1_1Es gab sogar noch ein Milchkännchen mit Familienfoto, das ich problemlos mit Transfermedium auf das Keramik übertragen habe. Das ging sogar leichter als auf dem Stoff. Zusammen mit tollem Shampoo, Gesichtsöl, Pralinen, selbstgenähtem Lavendelherzchen und dem Kissen haben wir der Schwiegeroma einen tollen Geschenkkorb zusammengestellt. Sie hat sich sehr darüber gefreut! Verschenken macht mir auch selbst immer große Freude!

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Beide Techniken werde ich wieder anwenden. Das Transfermedium ist toll, weil man auch auf Keramik und Holz tolle Fotos und kunstvoll gestaltete Ausdrucke übertragen kann! Das Abribbeln erfordert ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl,  was mit der Zeit schwierig wird, weil einem vom Abribbeln die Fingerkuppen wund werden :).
Die Lavendelölvariante ergibt den shabby chic, der auf Stoff sehr schön zur Geltung kommt. Für große Abbildungen braucht man Geduld und Kondition in den Armen :).

Einen schönen Creadienstag wünsche ich euch allen!
Außerdem bei HandmadeOnTuesday und zur Kissenparty 2016 verlinkt.

Schwarz-weiß – und nicht still in der Ecke

Die Welt ist zu rund, um still in der Ecke zu sitzen.

Das Zitat steht bei uns am Garderobenspiegel (in der Ecke 🙂 ). Ein Spruch, der mich immer wieder aufs Neue inspiriert. Und er ziert mein heutiges Outfit.

Zugegebener Maßen sind die Fotos nicht besonders gut geworden. Entschuldigt die Qualität. Aber wenn ich schonmal an einem MITTWOCH ein überwiegend selbstgenähtes Outfit anhabe und die Sonne so schön in die Wohnung scheint, dann müssen wir da jetzt gemeinsam durch :).

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Den schwarz-weiß geringelten Jersey-Rock habe ich schonmal hier gezeigt. Die schwarze Handtasche ist seit Jahren eine geliebte Begleiterin. Sie ist aus schwarzem Cord (ehem. eine alte Jacke) und mit grünem Satin gefüttert (ehem. ein gescheitertes Nähexperiment). Die Größe ist ungemein praktisch. Der Schnitt ist ein Eigenentwurf.

Die Bluse ist gekauft. Sie hat eine hübsche Struktur, die man auf diesem Bild einigermaßen gut erkennen kann.

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Der MeMadeMittwoch ist zwar jetzt in der Sommerpause, trotzdem wünsche ich Euch einen schönen Mittwoch!

Dafür heute zu AfterWorkSewing verlinkt.

Aufpoliert – Shirt mit Krawatte

Für den Sohn meiner besten Freundin gibt es dieses Jahr zum Geburtstag ein Shirt, bei dem die Krawatte gleich inclusive ist :).

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Der Schnitt ist aus der Kinder-Ottobre 3/2015 und hat als Besonderheit zweiteilige Ärmel: vorne Formärmel, hinten Raglanärmel :). Das fand ich faszinierend! Das Shirt hat sich sehr leicht nähen lassen. Die Ärmel waren auch einfach einzunähen. Einfacher als ich dachte.

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Ich wünsche Euch einen schönen CreaDienstag!

Verlinkt zu HandmadeOnTuesday.

Retro im Original – Schnitte aus 1956

Zwei ganz tolle Schnittmusterhefte von 1956 habe ich auf einem Flohmarkt gefunden:

verschiedenArt_retro_schnittheftDa sind natürlich die 50er-Jahre-Schnitte interessant, aber auch die Artikel und die Werbung für die Frau von Damals sind spannen zu lesen.

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Besonders die Werbung ist interessant durchzublättern: Es werden Produkte beworben, die es heute noch gibt, aber auch Produkte über die wir heute nur noch schmunzeln können. Wie diese Babywindeln.

Die Texte klingen behutsamer formuliert. Jedoch fühle ich mich als Leserin von heute ein wenig “für dumm verkauft”. Die Argumente der Werbung sind ganz andere als heute: Mutti hat durch den tollen Staubsauger jetzt mehr Zeit, um sich um den Mann und das Füttern des Sohnes zu kümmern (der im übrigen längst selbst den Löffel in die Hand nehmen könnte!). Ist das nicht toll ;)!? Schön zu sehen wie sich das Frauenbild seitdem verändert hat.

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Die Sache mit den Schlankmachern war auch damals aktuell. Allerdings auch der umgekehrte Fall: Dragees gegen Magerkeit!

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Und dann die leckeren Rezepte! Die schwarz-weiß-Bilder wurden nachcoloriert. Appetitlich sieht das nicht aus :). Der Blaustich auf dem zweiten Bild ist so original im Heft.

Ist wirklich spannend, den Blick in die Vergangenheit zu werfen und mit der Hochglanzgegenwart zu vergleichen. Manches bleibt, vieles ändert sich. Das meiste zum Positiven. Darüber freue ich mich heute am Freutag.

In einem der Hefte ist leider der Schnittmusterbogen zerschnitten. Aber aus dem anderen könnte ich mal einen Schnitt wagen :).

Bergauf – Kurzausflug nach Zirl

Nach dem vielen Regen der letzten Tage hat sich das Wetter heute wieder von der besseren Seite gezeigt. Am Nachmittag kam sogar die Sonne raus, sodass ich einen kurzen Ausflug in die nahe Natur gemacht habe.
Ich bin geschäftlich in Zirl und konnte den frühen Abend nutzen, um die Aussicht auf Zirl und Innsbruck zu genießen. Hach, und diese herrlich klare Bergluft!!

Ein paar schöne Fotoeindrücke sind dabei entstanden.





Im Vordergrund ist Zirl und ganz hinten beginnen die ersten Häuser von Innsbruck.

Reife Heidelbeeren habe ich leider keine entdeckt.

Schon fast ein fertiger Frosch.

Morgen geht es wieder zurück in die Heimat.

Gesundes Grün – Wildkräutersalat

Gesammelte Blätter und Blüten aus dem Garten – etwas Schönes fürs Auge und wahnsinnig gesund!

Wenn mir der Magen zwickt hat sich bei mir ein heilsamer Wildkräutersalat aus dem Garten bewährt. Mir ist zwar gefühlt nicht danach, aber die grünen Blätter mit viel Bitterstoffen beruhigen meinen Magen bei Sodbrennen und leichtem Zwicken wundersam.

Zu den üblichen Medikamenten aus der Apotheke habe ich ein gemischtes Verhältnis. Am liebsten kämpfe ich erstmal mit natürlichen Mitteln gegen Beschwerden an. Wenn ich wirklich krank bin und nichts aus der natürlichen Hausapotheke hilft, greife ich dankbar zu Medikamenten. Das ist auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit – sparsam mit den teuren und oft für die Umwelt giftigen Medikamenten umzugehen.

Zum Thema Nachhaltigkeit habe ich ganz neu einen tollen Blog entdeckt:  einfach.nachhaltig.besser.leben. Monatlich veröffentlicht eine der GastgeberInnen einen Beitrag zu dem Thema Nachhaltigkeit. Zusätzlich können Beiträge anderer BloggerInnen verlinkt werden. Das mache ich heute mit meinen Wildkräutersalat-Beitrag!

Gerade bei Magenbeschwerden habe ich bei mir den Zucker und das viele Weißmehl in Verdacht. Davon esse ich viel, vorallem seitdem ich Vegetarierin bin. Damit erkläre ich die positive Wirkung dieses Wildkräutersalats – er balanciert meinen Magen wieder aus.

Was sich bei mir im Garten für meinen Wildkräutersalat findet:

  • Spitzwegerich
  • Breitwegerich
  • Erdbeerblätter
  • Löwenzahnblätter
  • Kapuzinerkresse
  • Gänseblümchen
  • Kamilleblüten
  • Junge Weinblätter
  • Salbei
  • Zitronenthymian
  • Schnittlauch

Man sollte sich natürlich soweit mit Pflanzen auskennen, um nicht versehentlich giftige Exemplare zu erwischen!

Die gesammelten Blätter werden gewaschen und ein wenig klein geschnitten. Anschließend mache ich das frische saftige Grün wie einen normalen Salat mit Essig, Öl, Kräutersalz und einem Tröpfchen Honig an.

Als besonderes Extra röste ich einen Esslöffel Salatkörnermischung ohne Öl kurz in der Pfanne – als knuspriges Topping für den Salat.

Lecker und so Gesund!