Ein Schläfchen unter Pfingstrosen – Friday Flowerday 

Das schöne Wetter lädt momentan zum Faulenzen ein. Unser Fellmädchen hat sich heute einen ganz besonders hübschen Platz für ihr Schläfchen ausgesucht: unter dem Strauß aus Pfingstrosen und Frauenmantel. 

Die Frauenmantelblüten liebe ich sehr in der Vase. Sie sind relativ lange haltbar und sind für kräftig bunte Blüten ein wunderbarer Kombinationspartner. 

Heute umrahmen die Frauenmantelblüten ein paar prächtig pinke Pfingstrosen. Weiter braucht es nichts. Die Pfingstrosen verteilen ihren zarten Duft im Esszimmer.

Offenbar weiß unser Fellmädchen all das auch zu schätzen. Denn sie legt sich gezielt unter die Blüten – ungeachtet dessen was da vielleicht schon liegt :). 

Ich freue mich heute wiedermal beim Friday-Flowerday dabei zu sein, wohin Holunderblütchen uns mit wunderbaren Erinnerungen an ihren Sardinienurlaub einlädt. 

Außerdem ein Grund zum Freuen am Freutag

Euch allen ein entspanntes hochsommerliches Wochenende!

Rückblick – ein Selbstportrait

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„Rückblick“. Ein Selbstporträt, gezeichnet mit Kohle auf Papier (Größe A3). Von 2002 – schon ein Weilchen her.

Trügt mich der Eindruck,  dass sich immer weniger das Zurückblicken erlauben? Der Blick soll in die Zukunft, ins Neue gerichtet sein, so hört und liest man häufig. Mutig auf neue Wege starten, lass Vergangenes vergangen sein, nur nicht zurück blicken. 

Ein schönes Zitat von Marcus Martial, einem römischen Dichter:

Doppelt lebt, wer auch Vergangenes genießt. 

Ab und an soll und darf man den Blick zurück ruhig wagen – am besten voller Genuß. Auch ein kritischer retrospetivischer Blick ist heilsam für die Zukunft. Unsere Vergangenheit hat eben einen wesentlichen Einfluss auf unsere Zukunft – dessen darf man sie zeitweise würdigen. Nur Wehmut versperrt meines Erachtens den Weg. 

verschiedenArt ist nun 2 Jahre alt. Ich genieße den Blick auf Handwerk und Kunst die in der Zeit entstanden sind und viele liebe Kommentare, die mich weiter angespornt haben. 

Vielen Dank an meine lieben Leserinnen und Leser, ich wünsche Euch einen wunderschönen sonnig warmen CreaDienstag

 

Besonderes Extra in meiner Urlaubsgarderobe: Bikini 

Meine Urlaubsgarderobe ist ja wie hier schon erzählt nicht so umfangreich geworden wie ursprünglich geplant. Wer aber dachte, es ginge nicht knapper als das olive Maxikleid am Abend vor Abfahrt fertig zu nähen, der kennt die Geschichte von meinem neuen Bikini noch nicht ;). 

Nachdem ich es geschafft hatte, das Maxikleid noch rechtzeitig zum Urlaub fertig zu nähen und die Koffer gepackt waren, habe ich mich damit belohnt, den Bikini 👙 auch noch für unseren Spanien Urlaub zu nähen. 3 Stunden waren für Zuschnitt und Nähen nötig. Mit früh Aufstehen war der Bikini gleich nach dem Frühstück fertig! Nur das lange Brustbindeband habe ich mir zum Wenden und Gummibandeinziehen für die Zeit im Flugzeug aufgespart :). 

Der Bademodenstoff ist ein lang gehegter Schatz aus meinem Stofflager, der immer für einen Bikini gedacht war. Er war ein Coupon, den ich spontan gekauft hatte. Warum der schöne Stoff so lange auf seinen Einsatz warten musste? Ach…. Die Zeit ist einfach zu wenig für die lange Wunschliste… 

Das Orange passt überraschend gut zu meiner Hautfarbe. In vielen üblichen gekauften Bikinis sehe ich extrem blass aus. Das bin ich natürlich auch und selbst wenn ich für meine Verhältnisse im Sommer braun bin, bin ich noch immer vergleichsweise blass ;). Das muss der Bikini ja nicht noch betonen. Bisher hatte ich immer khaki und braun als meine Bikinifarben. Orange und so viel Muster ist neu für mich.

Zwei Schnitte hatte ich zur Auswahl. Einen Bikini Schnitt aus der burda 07/2008,  der vom Prinzip meinen Vorstellungen entsprach. Und einen Slip und Panty Schnitt für Unterwäsche aus der Nähstyle Nr. 59 (von 2015 oder 2016). 

Ich habe jeweils alle Teile auf Folie abgepaust in Größe 42 und die Schnittteile dann an einen passenden Bikini gehalten. Der Slip Schnitt aus der burda war riesig. An den Kanten für Taille und Hosenbein war sehr viel Mehrweite enthalten, die mit den Gummibändern gerafft werden sollte. Man sieht es auch auf dem Modellfoto. So hat mir das nicht gefallen. Ich befürchtete, dass das zu viel Raffung sein würde. Daher habe ich mich für den Slip aus der Nähstyle entschieden. 

Für ein Probemodell war keine Zeit, aber es ist jetzt noch ein Stück Stoff übrig, das exakt für einen weiteren Slip reicht, falls dieser nicht passen sollte. 
Das Bikinioberteil aus dem Burdaschnitt habe ich ohne Anpassungen in Größe 40 verwendet. 

Dass es dann direkt Fotos am spanischen Pool geben muss, ist völlig klar. 

Für so eine spontane Umsetzung bin ich mit dem Bikini sehr zufrieden. Alle Nähte habe ich mit dem 3-fach Zickzack mit 5mm Breite genäht. Das ging überraschend gut bei dem flutschigen und bidirektional elastischen Stoff. Manchmal hätte ich noch eine dritte Hand gebrauchen können wenn die Kante mit dem Gummi zum Nähen gedehnt gehalten und die nächste Stecknadel währenddessen heraus gezogen werden muss… 🙂

Mit dem Slip bin ich auch zufrieden. Für den zweiten Slip werde ich nur den Beinausschnitt vorne noch etwas erhöhen. Lange Beine kann frau immer gebrauchen ;).

Als Gummis habe ich normales Elastikgummi für Bekleidung in 5mm Breite aus meinem Vorrat verwendet. In den Bindebändern werde ich die Gummis nochmal austauschen gegen richtiges Badegummi, das Chlor- und Salzwasser aushält und hoffentlich nicht so viel Wasser aufsaugt. 

Das Badegummi habe ich in den Stoffgeschäften vergeblich gesucht. Im Internet bin ich schon fündig geworden. Konnte mich aber noch nicht festlegen. 
Habt Ihr Erfahrungen mit Badegummi? Gibt es empfehlenswerte Quellen oder abschreckende Fehlkäufe?

Ich schicke euch sonnige Grüße und reihe mich wiedermal beim MeMadeMittwoch ein.

Kunst an der Costa Blanca – Altea schmeckt nach Minze

Wenn wir diese Woche schon bei Kunst sind möchte ich euch Altea ans Herz legen. Eine wunderschöne kleine Künstlerstadt an der Costa Blanca in Spanien, die in zauberhaften verwinkelten Gässchen viele kleine Kunstatelies versteckt.  

Die Altstadt liegt am Hang mit Blick aufs Meer. Man kommt mit dem Fotografieren nicht mehr hinterher weil jegliche Perspektive in den Gassen diesen inspirierenden Zauber versprüht.

Meinen Schmetterlingsrock habe ich zu der Gelegenheit ausgeführt. Dazu ein pinkes gekauftes Top – ein schon älteres Teil – und die selbstgenähte Chobe-Bag, die ich schon des Öfteren hier gezeigt habe. Mit viel Pink treffe ich diesen Sommer einen der großen Farbtrends auf den Laufstegen.

Nach vielen Treppen, Gassen und in uns aufgesaugten Eindrücken sind wir hungrig auf ein zauberhaftes Restaurant gestoßen „Quel Que Quieres“. Nicht der klassische Schickimickikram für Segeltouristen wie es an der Küste sonst oft zu finden ist, sondern etwas Gemütliches, einladend Familiäres.

Es gab viele Details an der mit Liebe gestalteten Dekoration zu entdecken – immer wieder gemischt mit Gemälden und Zeichnungen. Wir haben das stilvolle DIY-Ambiente so sehr genossen und noch viel mehr die vorzügliche hausgemachte Pasta und zum Abschluss den hausgemachten Käsekuchen mit Orangenmarmelade. Jeder Bissen war ein Geschmackserlebnis! Dazu habe ich einen frisch gepressten ACE-Saft getrunken. 

Das Restaurant wird von einem herzensguten spanischen Paar betrieben, die uns zum Abschied noch von ihren hausgemachten Likören probieren ließen: Schokolade und Minze. Beides ein Gedicht! 

Unsere Sinne wurden in Altea in jeder erdenklichen Weise verwöhnt!