kleine Kunstklasse – Januar und Februar Rückblick

Wer mir auf Twitter folgt, weiß schon Bescheid: Es gibt dort eine herzlich freundliche Kunst Community, die unter dem Hashtag #kleineKunstklasse gemeinsam Kunst macht und miteinander teilt. Es gibt fast immer jemanden der ein Thema für eine Woche oder einen Tag zur Beteiligung Aller bereitstellt. Beispiele sind #PortraitChallenge #AnimalAlphabet #kuechenkritzelei #Architectdoodle und viele viele mehr. Auch meine #KalenderKunst2022 ist eine dieser Kunst Challenges. Ihr seid herzlich dazu eingeladen, mitzumachen wenn ihr auf twitter seid.

Wenn mich meine Kalenderblätter weniger inspiriert haben, dann habe ich mich oft von anderen Challenges inspirieren lassen. Ich bin erst kürzlich auf die Idee gekommen, meine Bilder auf dem Blog zu zeigen, daher ist das nun ein Rückblick geworden für den Januar und Februar.

Zu Beginn war die Frage, wer ich eigentlich bin, und das ist philosophisch nicht so einfach zu beantworten. Ich bin so vieles:

Bleistift und Buntstift in meinem Skizzenbuch

Zu Beginn des neuen Jahres hatte ich Lust bei der #kuechenkritzelei mitzumachen. Bei dieser Challenge entscheidet man sich eigenständig für einen Gegenstand aus der Küche, den man zeichnet. Die Regeln sind: kein Radieren! keine Fotos zur Hilfestellung!

Für Euch musste ich natürlich doch ein Foto von meinem Motiv machen, aber abgezeichnet habe ich es vom “lebenden” Objekt.

Was immer spannend ist zu verfolgen, ist die #ShapeChallenges. Vorgabe ist eine (meist irrwitzige) Form, die durch die Teilnehmer in eine Zeichnung oder ein Gemälde integriert werden soll. Bei dieser Form hier, hatte ich sofort einen Oktopus vor Augen:

Portraits hab ich immer schon gerne gezeichnet. Allerdings meistens ohne Farbe. Diese Vorlage bei der #PortraitChallenge hat mich total gepackt:

Als nächstes gab es bei #Architektdoodle die Wokenkratzer-Challenge, für die ich dieses Bild gezeichnet habe:

Und eine ebenso spannende Challenge ist #1Hour1Sketch, bei der man ein Bild nach Vorlage in 1 Stunde oder weniger zeichnet oder malt. Diese beiden Elefanten wollte ich gerne als Single-Line-Bild zeichnen. Das ging natürlich blitzschnell :D.

Und diese Hütte im See war eine schöne Abendbeschäftigung um sie innerhalb einer Stunde zu zeichnen.

Dann sind noch 2 weitere Küchenkritzelein entstanden:

Zum Geburtstag einer lieben Künstlerin aus der kleinen Kunstklasse habe ich diesen Hai gezeichnet. Haie sind ihr Corona-Zeichenthema :D.

Bei der Challenge “Ein Glas voll Ideen” zieht die Gastgeberin dieser Challenge 2 Zettel aus einem Glas, die beliebig gut oder schlecht zueinander passen. Dieses mal waren es die Begriffe “gelb” und “Lautsprecher”. Ich habe einen gelben Lautsprecher mit Ölkreiden gemalt:


Interessante Perspektiven bietet die Challenge #3Dzu2D, bei der verschiedene perspektivische Herausforderungen zu meisten sind, und zwar fotografisch und zeichnerisch, indem man zum aktuellen Thema ein Foto macht (oder eines aus seinem Archiv wählt) und dieses dann zeichnet oder malt

Ich habe bei der Perspektive mitgemacht, die einen Horizont im unteren Drittel des Bildes verlangt hat. der ein paar Tage zuvor fotografierte Sonnenuntergang war die ideale Vorlage.

Und dann war da noch die Künstlerchallenge im Februar, bei der für 2 Tage jeweils ein*e Künstler*in zum Thema gemacht wird und die Teilnehmenden ein Bild im Stil des*r Künstler*in kreieren.

Ich habe mich mit einem Urlausbild von 2019 an einer Version im Stile von Paul Signac beteiligt:

Auch mit dem schonungslosen Stil von Paula Modersohn-Becker habe ich mich beschäftigt und ein Selfie von mir als Vorlage verwendet:

Damit habe ich die beiden Monate abgeschlossen und bin sehr glücklich mit meinen Kunstwerken. Ich hab viel dazu gelernt durch meine eigenen Kunstwerke aber auch durch die der anderen Künstler die sich an den challenges beteiligen.

2 Gedanken zu „kleine Kunstklasse – Januar und Februar Rückblick

  1. Toll, gefällt mir. Wie viele Stunden hat eigentlich Dein Tag, dass man so einen kreativen Output schafft? Und wer produziert jetzt diesen gelben Basstreiber? Kann ihn mir wunderbar in einer schwarzen Box vorstellen.

    1. Dankeschön lieber Sven!
      Nunja mit Neujahrsurlaub und guten Vorsätzen bin ich im Januar und Februar ganz gut gefahren. Der März Review sieht dann schon nicht mehr so beeindruckend aus. Und den Blogbeitrag Ende April zu schreiben für das Januar-/Februar-Review ist jetzt auch eher so meh :).

      Du siehst, wir haben alle nur 24 Stunden am Tag. Irgendwas is immer.

      Die Box gefällt mir auch super gut :), aber ich hab keine Ahnung von Akustik. Hast Du schonmal einen Lautsprecher gebaut?

      Viele Grüße
      Sandra

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