Schlagwort-Archive: Sommer

Dieser Sommer war ein Kleidersommer

In der Hot Rotation waren die letzten Monate bei mir vorallem Kleider – luftig leicht für das unklimatisierte Büro stand sicher nicht nur bei mir hoch im Kurs :). Mit diesem hier aus zarter Baumwolle habe ich mein Repertoire erweitert.

Dieser Schnitt war mal wieder eine echte Herausforderung – was habe ich aufgetrennt!

Aber es gibt ein Happy End :)!

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Mitbringsel zum Grillen- Körnermischung selbstgemacht

Es ist Grill- und Gartensaison! Ich bin ganz verrückt nach gegrilltem Gemüse und nach frischem knackigem Salat.

Leicht angeröstet sind ein paar Körner lecker und knusprig im Salat. Und gesund sind sie noch dazu! Diese kleinen Tüten fertig gemischter Salatkörner sind im Laden aber verhältnismäßig teuer. Deshalb mache ich mir mein Salattopping lieber selbst!

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Besonderes Extra in meiner Urlaubsgarderobe: Bikini 

Meine Urlaubsgarderobe ist ja wie hier schon erzählt nicht so umfangreich geworden wie ursprünglich geplant. Wer aber dachte, es ginge nicht knapper als das olive Maxikleid am Abend vor Abfahrt fertig zu nähen, der kennt die Geschichte von meinem neuen Bikini noch nicht ;).

verschiedenArt: Bikini im Pool

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Urlaubsgarderobe – Maxikleid in olive 

Mein Maxikleid ist doch noch rechtzeitig vor dem Urlaub fertig geworden! Dass ich die ganze Woche krank und zu nichts fähig war, hat mich in meinem Plan für die Urlaubsgarderobe ganz schön gebremst. Wie knapp es zuletzt wurde habe ich euch im Zwischenstand berichtet. Am Abend vor unserer Abreise habe ich das letzte Trägerband angenäht :).

Und ihr dürft gespannt sein, ich habe sogar noch ein weiteres Teil für meine Urlaubsgarderobe genäht ;)!

verschiedenArt: Maxikleid in Olive

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Versace – blaues Seidenkleid nach burda MMM

Ich gestehe hiermit diese Stoffkaufsünde. Und ich bereue… garnichts ;)! Eine Unterbrechung in meinem kontinuierlichen Stoffbergabbau, der – da muss ich mich mal loben – bisher ganz gut funktioniert hat. Aber, ihr müsst wissen: es ist Seide von Versace! Er fasst sich unglaublich schön an! Es gibt einen unmittelbaren Anlass für den Stoff in Form eines Kleides für den Partyabend zum Junggesellinnenabschied einer lieben Freundin! Und…  heruntergesetzt war er auch noch!! Ich hatte sofort eine Vorstellung davon, wie das Kleid aussehen würde,  habe das Kleid schon auf der Haut gespürt!! Da habe ich nicht lange gefackelt und die letzten 2,30m mitgenommen und stehe voll und ganz hinter meiner Sünde :D. Ich weiß,  dass ihr mich versteht ;).

Vom Stoffladen nach Hause, in die Waschmaschine (Seidenwaschgang versteht sich!), ALLE Schnitthefte nach DEM Schnitt durchsucht, um Mitternacht auf die Wäscheleine gehängt und am nächsten Abend nach der Arbeit hab ich das edle Stück gleich zugeschnitten – ehe doch noch irgendwelche Hemmungen auftauchen, den Schatz so unmittelbar zu verarbeiten.

Die beiden darauf folgenden Abende habe ich das Kleid aus meiner Stoffladen-Vision genäht. Dann noch geschwind den Schrank durchwühlt nach etwas Passendem zum überziehen, da es derzeit noch knackig kalt ist – zu kalt für dünne Seidenkleidchen. Welch ein glücklicher Zufall, dass der Blazer aus dem Spanienurlaub im letzten Jahr zu dem Kleid passt, wie dafür gemacht!! Gefaltet und in den Koffer gepackt, denn am nächsten Tag war auch schon der Junggesellinnenabschied :D! Ratz fatz ist es gegangen – Stoff am Dienstag gekauft, Kleid am Samstagabend ausgeführt!!

Zum Junggesellinnenabschied gab es übrigens noch ein DIY für Haarschmuck aus Organza und Perlen!

Aber damit noch nicht genug. Es war ja erst 23 Uhr am Freitag Abend ;). Warum nicht noch schnell eine passende Umhängetasche nähen?!? Nicht lange überlegen und los geht es. Eine gute Stunde später lag auch meine neue schwarze Lederclutch im Koffer und ich völlig kaputt im Bett ;D.

Der Samstag war ein voller Erfolg für uns Mädels,  wir hatten einen richtig schönen Tag – das neue Kleid am Abend hat die Party bestens bestanden.

Nun atmen wir einmal tief durch und wenden uns den Details zu.

Ich habe für das Kleid den Schnitt 122 aus der Burda 7/2011 verwendet. Er traf genau meine Vision von einem lässig schicken Kleid, das ich im Sommer ganz leger mit Sandalen tragen kann.

Wie üblich bei Kleidern habe ich für das Oberteil eine Konfektionsgröße kleiner gewählt als für das Rockteil. Die Taille habe ich 2 cm tiefer versetzt und damit das Oberteil um 2 cm verlängert. Die Länge des Rockteils ist gleich geblieben. Ich hatte zur Sicherheit 8cm mehr Länge am Saum gelassen falls mir das Kleid nach Originalschnitt zu kurz ist. Das habe ich beim Säumen aber wieder weggenommen. Mir gefällt die Länge so.

Mit dem Ausschnitt habe ich mich etwas schwer getan – selbstverschuldet. Anders als im Schnitt vorgesehen, wollte ich die Ausschnittkanten an Hals und Armen verstürzt einfassen, sodass man von außen das Schrägband nicht sieht. Am Hals und an den Armen hat das sehr gut geklappt. Aber der Ausschnittschlitz wird einfach nur im Schnittteil an der vorderen Mitte eingeschnitten. Daher fehlte mir natürlich die Nahtzugabe, um das Schrägband wie geplant mit der Ausschnittkante zu verstürzen. Es ist trotzdem ganz gut geworden. Der Ausschnitt ist dadurch offenherziger als er im Schnitt gedacht war. Innen sieht es am Ausschnittspitz nicht so professionell aus.

Die Seitentaschen unterstreichen die Lässigkeit dieses Schnitts, was mit dem edlen Material einen herrlichen Kontrast ergibt.

In der Taille wird ein Tunnel untergenäht und ein Gummiband eingezogen. Das Aufnähen des Tunnels fand ich die größte Herausforderung. Denn er wird von Rechts genäht während unter dem Stoff unsichtbar der Stoffstreifen für den Tunnel liegt. Nur die Stecknadeln zeigen wo sich der schmale Streifen befindet. Am Ende soll der Tunnel zum Einen mit den beiden Nähren vollständig erfasst sein, zum Anderen sollen die beiden Nähte parallel verlaufen und dazwischen Platz für das Gummiband lassen. Mit meinem Ergebnis bin ich nicht 100%ig zufrieden. Die Nähte sind nicht immer perfekt parallel und von Links sieht es nicht ganz nach Versace aus, auch wenn der Tunnel keine Lücken hat. Beim Gedanken, den Tunnel von Links aufzusteppen, habe ich befürchtet, dass ich mich zu sehr am Tunnelstreifen orientiere und die Parallelität meine Nähte extrem darunter leidet. Habt ihr irgendwelche Tipps wie man das professionell verarbeitet?

Kurz hatte ich schon überlegt, auf den Tunnel ganz zu verzichten,  und die Taille mit zwei Smoknähten zu raffen. Ich habe mich dann aber nicht an dieses Experiment gewagt.

Den Schnitt finde ich jedenfalls sehr empfehlenswert und werde ihn definitiv nochmal nähen für ein weiteres Sommerkleid – dann mit entschärfterem Ausschnitt. Einziger Nachteil: Der Stoffverbrauch ist durch die vielen Schrägbänder relativ groß. Egal, wenn das Ergebnis überzeugt ;).

Einen wunderschönen frühlingshaften MeMadeMittwoch wünsche ich Euch allen!
Vielen Dank an meinen geduldigen Liebsten, der nach der Arbeit kurz vor Sonnenuntergang noch gefühlt hunderte Fotos von mir macht.

Geduldsfaden – luftig leichte Strickweste

Vor ein paar Jahren hat mich der Ehrgeiz auch beim Stricken gepackt. Ich fand, dass das so schwer doch nicht sein kann. Was für ein Irrtum! Ich habe jetzt sogar noch größeren Respekt davor! Zwischenzeitlich bin ich mit meinen Strickfähigkeiten schon bei dieser ärmellosen Strickweste angelangt.

verschiedenArt_Strickweste_03Für den Anfang habe ich als Strickprojekte daher eher einfache Modelle und Muster gewählt: glatt gestrickte Schals, Stulpen für Arme und Beine, dicke Garne, allerhöchstens 1-2 Zöpfe :).

verschiedenArt Strickweste

Diese Strickweste war dann durch das Zopf-Loch-Muster schon etwas aufwändiger. Es hat mich einiges an Geduld gekostet, denn die Weste ist laaaaang.  Und das Endergebnis soll ja auch passen, was dazu geführt hat, dass ich mehrmals fast bis zur Taille aufribbeln musste, um die Weite zu korrigieren. Daher bin ich ganz stolz auf das Ergebnis!

verschiedenArt Strickweste

Mein Fazit: mit dem Nähen tue ich mir definitiv leichter. Einfach nochmal an der Naht entlang rattern und das Teil ich enger gemacht. Trotzdem nehme ich die Stricknadeln gerne mal in die Hand zur Abwechslung, um der Handwerkskunst gemütlich auf dem Sofa zu fröhnen.

verschiedenArt Strickweste hinten

Und mit meiner Strickweste geht es heute zum MeMadeMittwoch, zu Gestricktes und Gehäkeltes und zu Stricklust!

Sommergenuss – Holunder und Mohn

verschiedenArt: Holunder und HolunderblütensirupJetzt, da die Sonne wieder scheint, duftet es von allen Seiten nach süßen Blüten! Unser Spaziergang gestern Abend war die reinste Aromatherapie! Der Holunder blüht prächtig seit ein paar Tagen. Man riecht ihn schon von Weitem. Da wird gleich ein großes Glas Holunderblütensirup angesetzt :). Lecker und so einfach gemacht!

Für meinen Holunderblütensirup nehme ich:
15-20 Holunderblütendolden
1 kg Kandiszucker
2 Zitronen oder Limetten in Scheiben geschnitten
1 Liter Wasser

Wasser und Zucker koche ich zusammen auf und lasse das Ganze leicht köcheln bis der Zucker geschmolzen ist. Dann gieße ich die Flüssigkeit vorsichtig über die ausgeschüttelten Blütendolden und Zitronen. Das lasse ich dann ca. 1 Woche lang ziehen und gieße den Sirup durch ein Sieb in schöne Gläser. Fertig!

verschiedenArt: MohnfeldRund um Regensburg leuchtet es aus den Feldern: Der Klatschmohn blüht!
Mit blauem Himmel – eine Augenweide!

verschiedenArt: MohnfeldWir waren in der letzten Woche hier in Regensburg nicht so sehr vom Dauerregen betroffen und hatten immer wieder sonnige Phasen. Heute soll der schönste Tag sein. Danach droht auch uns ab Anfang nächster Woche Dauerregen.

Wir haben die Hoffnung, dass sich der Wetterfrosch doch irrt. Zur Sicherheit genieße ich das Wetter heute in vollen Zügen und freue mich über den sommerlichen Tag am Freutag!

Außerdem verlinkt zu facile et beau, einer Rezeptelinkparty!