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Urlaubsgarderobe – Maxikleid in olive 

Mein Maxikleid ist doch noch rechtzeitig vor dem Urlaub fertig geworden! Dass ich die ganze Woche krank und zu nichts fähig war, hat mich in meinem Plan für die Urlaubsgarderobe ganz schön gebremst. Wie knapp es zuletzt wurde habe ich euch im Zwischenstand berichtet. Am Abend vor unserer Abreise habe ich das letzte Trägerband angenäht :).

Und ihr dürft gespannt sein, ich habe sogar noch ein weiteres Teil für meine Urlaubsgarderobe genäht ;)!

verschiedenArt: Maxikleid in Olive

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Urlaubsreif – nur die Urlaubsgarderobe noch nicht…

Wenn der Wurm mal drin ist… Da wollte ich doch so gerne zu unserem Urlaub in Spanien eine schöne selbstgenähte Urlaubsgarderobe haben, die vor Urlaubslaune nur so strotzt. Dann kam erstmal jede Menge Arbeit in den letzten Wochen dazwischen. Abends war ich ziemlich kaputt,  sodass es nur zum Träumen und Planen gereicht hat.

Ein Maxikleid, eine Culottes und ein kurzer Jumpsuit sollten es werden. Gut, die Pläne waren sehr ambitioniert.

Aber es war noch nichts Konkretes entstanden – kein Schnitt ausgesucht,  nichts zugeschnitten und demnach auch nichts genäht. Schöne Sommerstoffe habe ich zahlreich in meinem Lager – daran sollte es wenigstens nicht scheitern. Puuh! Aber so langsam würde die Zeit knapp. Also Planänderung: nur ein Maxikleid!

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Versace – blaues Seidenkleid nach burda MMM

Ich gestehe hiermit diese Stoffkaufsünde. Und ich bereue… garnichts ;)! Eine Unterbrechung in meinem kontinuierlichen Stoffbergabbau, der – da muss ich mich mal loben – bisher ganz gut funktioniert hat. Aber, ihr müsst wissen: es ist Seide von Versace! Er fasst sich unglaublich schön an! Es gibt einen unmittelbaren Anlass für den Stoff in Form eines Kleides für den Partyabend zum Junggesellinnenabschied einer lieben Freundin! Und…  heruntergesetzt war er auch noch!! Ich hatte sofort eine Vorstellung davon, wie das Kleid aussehen würde,  habe das Kleid schon auf der Haut gespürt!! Da habe ich nicht lange gefackelt und die letzten 2,30m mitgenommen und stehe voll und ganz hinter meiner Sünde :D. Ich weiß,  dass ihr mich versteht ;).

Vom Stoffladen nach Hause, in die Waschmaschine (Seidenwaschgang versteht sich!), ALLE Schnitthefte nach DEM Schnitt durchsucht, um Mitternacht auf die Wäscheleine gehängt und am nächsten Abend nach der Arbeit hab ich das edle Stück gleich zugeschnitten – ehe doch noch irgendwelche Hemmungen auftauchen, den Schatz so unmittelbar zu verarbeiten.

Die beiden darauf folgenden Abende habe ich das Kleid aus meiner Stoffladen-Vision genäht. Dann noch geschwind den Schrank durchwühlt nach etwas Passendem zum überziehen, da es derzeit noch knackig kalt ist – zu kalt für dünne Seidenkleidchen. Welch ein glücklicher Zufall, dass der Blazer aus dem Spanienurlaub im letzten Jahr zu dem Kleid passt, wie dafür gemacht!! Gefaltet und in den Koffer gepackt, denn am nächsten Tag war auch schon der Junggesellinnenabschied :D! Ratz fatz ist es gegangen – Stoff am Dienstag gekauft, Kleid am Samstagabend ausgeführt!!

Zum Junggesellinnenabschied gab es übrigens noch ein DIY für Haarschmuck aus Organza und Perlen!

Aber damit noch nicht genug. Es war ja erst 23 Uhr am Freitag Abend ;). Warum nicht noch schnell eine passende Umhängetasche nähen?!? Nicht lange überlegen und los geht es. Eine gute Stunde später lag auch meine neue schwarze Lederclutch im Koffer und ich völlig kaputt im Bett ;D.

Der Samstag war ein voller Erfolg für uns Mädels,  wir hatten einen richtig schönen Tag – das neue Kleid am Abend hat die Party bestens bestanden.

Nun atmen wir einmal tief durch und wenden uns den Details zu.

Ich habe für das Kleid den Schnitt 122 aus der Burda 7/2011 verwendet. Er traf genau meine Vision von einem lässig schicken Kleid, das ich im Sommer ganz leger mit Sandalen tragen kann.

Wie üblich bei Kleidern habe ich für das Oberteil eine Konfektionsgröße kleiner gewählt als für das Rockteil. Die Taille habe ich 2 cm tiefer versetzt und damit das Oberteil um 2 cm verlängert. Die Länge des Rockteils ist gleich geblieben. Ich hatte zur Sicherheit 8cm mehr Länge am Saum gelassen falls mir das Kleid nach Originalschnitt zu kurz ist. Das habe ich beim Säumen aber wieder weggenommen. Mir gefällt die Länge so.

Mit dem Ausschnitt habe ich mich etwas schwer getan – selbstverschuldet. Anders als im Schnitt vorgesehen, wollte ich die Ausschnittkanten an Hals und Armen verstürzt einfassen, sodass man von außen das Schrägband nicht sieht. Am Hals und an den Armen hat das sehr gut geklappt. Aber der Ausschnittschlitz wird einfach nur im Schnittteil an der vorderen Mitte eingeschnitten. Daher fehlte mir natürlich die Nahtzugabe, um das Schrägband wie geplant mit der Ausschnittkante zu verstürzen. Es ist trotzdem ganz gut geworden. Der Ausschnitt ist dadurch offenherziger als er im Schnitt gedacht war. Innen sieht es am Ausschnittspitz nicht so professionell aus.

Die Seitentaschen unterstreichen die Lässigkeit dieses Schnitts, was mit dem edlen Material einen herrlichen Kontrast ergibt.

In der Taille wird ein Tunnel untergenäht und ein Gummiband eingezogen. Das Aufnähen des Tunnels fand ich die größte Herausforderung. Denn er wird von Rechts genäht während unter dem Stoff unsichtbar der Stoffstreifen für den Tunnel liegt. Nur die Stecknadeln zeigen wo sich der schmale Streifen befindet. Am Ende soll der Tunnel zum Einen mit den beiden Nähren vollständig erfasst sein, zum Anderen sollen die beiden Nähte parallel verlaufen und dazwischen Platz für das Gummiband lassen. Mit meinem Ergebnis bin ich nicht 100%ig zufrieden. Die Nähte sind nicht immer perfekt parallel und von Links sieht es nicht ganz nach Versace aus, auch wenn der Tunnel keine Lücken hat. Beim Gedanken, den Tunnel von Links aufzusteppen, habe ich befürchtet, dass ich mich zu sehr am Tunnelstreifen orientiere und die Parallelität meine Nähte extrem darunter leidet. Habt ihr irgendwelche Tipps wie man das professionell verarbeitet?

Kurz hatte ich schon überlegt, auf den Tunnel ganz zu verzichten,  und die Taille mit zwei Smoknähten zu raffen. Ich habe mich dann aber nicht an dieses Experiment gewagt.

Den Schnitt finde ich jedenfalls sehr empfehlenswert und werde ihn definitiv nochmal nähen für ein weiteres Sommerkleid – dann mit entschärfterem Ausschnitt. Einziger Nachteil: Der Stoffverbrauch ist durch die vielen Schrägbänder relativ groß. Egal, wenn das Ergebnis überzeugt ;).

Einen wunderschönen frühlingshaften MeMadeMittwoch wünsche ich Euch allen!
Vielen Dank an meinen geduldigen Liebsten, der nach der Arbeit kurz vor Sonnenuntergang noch gefühlt hunderte Fotos von mir macht.

Lieblingsstück 2016 – Willkommen 2017!!

Willkommen im neuen Jahr 2017!! Ich hoffe, Ihr hattet eine entspannte Zeit im Kreis der Familie und seid gut ins neue Jahr gestartet.

Hier auf verschiedenArt war es ruhig über die Weihnachtszeit. Das soll sich nun wieder ändern.

Der MeMadeMittwoch startet ins neue Jahr mit dem traditionellen Rückblick auf das vergangene Jahr. Gefragt ist das Lieblingsstück 2016! Die Gelegenheit nutze ich gerne, um mit verschiedenArt den Start ins neue Jahr zu machen!

Mein Lieblingsstück 2016 war das blaue Volantskleid.

Lieblingsstück 2016: blaues Sommerkleid mit VolantsEs ist erst gegen Ende des Sommers fertig gewesen, aber ich habe es noch sehr gerne in den letzten verbleibenden warmen Tagen getragen und freue mich schon darauf, den Sommer 2017 mit diesem Kleid so richtig auskosten zu können.

Lieblingsstück 2016: blaues Sommerkleid mit Volants von Hinten

Lieblingsstück 2016: blaues Volant Kleid

2016 bin ich noch beschäftigt gewesen mit Umzug und Einfinden in meine neue Heimat Regensburg. Daher waren es nicht so viele Nähprojekte, wie ich es üblicherweise von mir gewohnt bin. Manch ein Nähprojekt ist leider unvollendet liegen geblieben, wie der rote Wintermantel :(.

Und was kommt 2017?

Die Liste an Nähprojekten reißt natürlich niemals ab :). Der Umzug ist abgeschlossen, es sollte 2017 mehr Zeit zum Nähen bleiben. Ein bischen Deko für die nun bezogene Wohnung wird meine Kreativität erfordern.

Der Stoffschrank platzt aus allen Nähten – denn zum Stoff Kaufen hat die Zeit natürlich schon gereicht ;). 2017 werden aus den Vorräten Röcke, Kleider und Oberteile für Büro und Alltag gefertigt! Außerdem habe ich schon ein Kunstprojekt mit Stoff im Kopf! 🙂

Letztes Jahr habe ich mich monatlich an der Aktion 12lettersofhandmadefashion versucht, die Selma von Tweed & Greet ausgerufen hat. Mal mit und mal ohne Resultat.
Sehr inspirierend finde ich ihre neue Aktion für 2017 12colorsofhandmadefashion: Sie ruft jeden Monat mit einem Farbmotto zum Mitmachen auf. Und es geht schon los! Jetzt im Januar ist Grün gefragt. Ich habe vor, Selmas 12colorsofhandmadefashion zu nutzen, um farblich mehr Vielfalt in meinen Schrank zu bekommen, und auch mal farblich über meinen Schatten zu springen.

Neben neuen Nähprojekten möchte ich euch mehr meines anderen künstlerischen Hobbies zeigen: dem Malen mit Öl- und Acrylfarbe.
Ein paar meiner Werke habe ich euch schon 2016 gezeigt.

Wie das Herbstbild hier
Herbstlicher Wald in Öl auf Leinwand

Oder den See in der Dämmerung:
See in der Dämmerung - Öl auf Leinwand

Dieses Jahr möchte ich mit den Acryl- und Ölfarben mehr experimentieren, moderner werden, abstrakter. Wir werden sehen :).

Ich bin gespannt auf ein neues kreatives Jahr und freue mich dass Ihr dabei seid!!