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Casual Caro – Wollshirt nach burda

Heute zeige ich Euch ein komplett selbstgenähtes Outfit. Rock, Shirt und Handtasche! Den Rock habe ich hier letztes Jahr schon gezeigt.

Von dem Karo-Wollstoff hatte ich über 2 Meter, sodass ich daraus neben dem Tellerrock auch noch ein Wollshirt nähen konnte.

Mit diesem Shirt kam vor einem Jahr der Umbruch in meinen Kleiderschrank – weniger tailliert, mehr Oversize, O-Linie und kastig. Ich mag diesen Stil sehr, weil mir der lässige Chic sehr gefällt.
Mein Wunsch war ein locker sitzendes Shirt, so  lang, dass es zusammen mit dem schwarzen Minirock aus Schurwolle wie ein Kleid wirkt. Und kastig sollte es sein.

Ja okay, dem Rock hätte für die Fotos ein Bügeleisen gut getan :).

Kombiniert habe ich den Wollkaro am Ausschnitt und den Ärmeln mit einem schwarzen festen Stoff mit Elastananteil. Das war ein Rest von einer Hose. Der Wollstoff verträgt den festen schwarzen Stoff gut, eine zarte Baumwolle würde das Gewicht der Wolle nicht gut aushalten. Der U-Boot-Ausschnitt war mir wichtig,  da er die kantige Form des Shirts betont.

Es ist ein sehr einfacher Burda Schnitt, Modell 115 aus der burda 2/2011. Ich konnte den Schnitt ohne Anpassungen für mein Wollshirt verwenden, obwohl er für feinere Stoffe gedacht ist.

Dazu  meine kleine selbstgenähte Allroundhandtasche, mit der ich bei fast jedem Outfit gut bedient bin. 

Auf diesen Bildern trage ich Stiefeletten dazu, an kälteren Tagen mit schwarzen Stiefeln kombiniert, trage ich das Shirt ab dem Herbst bis zu den nicht zu frostigen Wintertagen.

Ich habe auch schon einen langen schwarzen Rollkragenpullover unter das Wollshirt angezogen. Das war aber dann deutlich zu warm :). Ich war überrascht wie sehr die Wolle heizt!  Da ich Wolle nicht direkt auf der Haut tragen kann, brauche ich immer etwas darunter. Ein kurzärmliges T-Shirt darunter reicht aber meistens aus.

Und damit ab zum heutigen MeMadeMittwoch! Ob es noch winterlich zu geht oder schon der Frühling Einzug hällt bei den anderen Damen?

Vielen lieben Dank an Uwe Barnstein für die Fotos!

Karo und Fell – wolliger Tellerrock für den Winter

Heute zeige ich Euch meinen Tellerrock aus karrierter Wolle. Ich habe mir schon lange vorgenommen, noch weitere Röcke für den Winter zu nähen – bisher habe ich nur zwei. Denn zusammen mit Stiefeln und der Fellweste, ist es auch im Winter nicht zu kalt für Röcke.

Das Muster und die Farben dieses Stoffes fand ich schön, weil er mit dem grau-weiß-lila nicht zu schottisch wirkt und sich gut kombinieren lässt.

So ein Tellerrock lässt sich leicht ohne Schnitt nähen. Im Internet findet man viele Anleitungen dazu. Diese Anleitung von MamaHoch2 kann ich empfehlen, da sie gut erklärt und ausführlich bebildert ist!  Genau genommen ist meiner nur ein halber Teller. Machwerk hat hierfür eine wie immer sehr gute Anleitung verfasst.

Der Verschluss ist diesmal ein nahtverdeckter Reißverschluss in der linken Seitennaht (den man ruhig hätte ganz schließen können für die Fotos 🙂 )  und ein gerader Bund mit Knopf. Gefüttert habe ich den Rock mit schwarzem glatten Futterstoff, den ich nach demselben Tellerschnitt wie den Oberstoff zugeschnitten habe.

Das graue Shirt ist derzeit eines meiner liebsten Oberteile und ist ebenso wie der weiße kuschelige Schal gekauft.

Die schwarze Fellweste ist selbst genäht und habe ich hier schonmal gezeigt. Zu anderen Outfits wünsche ich mir manchmal, die Weste wäre länger, aber zu dem in der Taille sitzenden Rock passt sie perfekt so wie sie ist.

Die Handtasche ist auch selbst genäht aus einem ehemaligen Cordhemd – ein altes Upcycling-Projekt. Sie ist ein Allrounder, der mich sehr sehr of begleitet :). Diese kleine schwarze Tasche passt zu fasst Allem in meinem Schrank.

Die Bilder sind von Uwe Barnstein bei meinem letzten Besuch am Bodensee entstanden. Vielen Dank dafür!

Heute mit dabei beim MeMadeMittwoch, wo Sylvia von Frauenoberbekleidung heute unsere Gastbloggerin ist.