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Karo und Fell – wolliger Tellerrock für den Winter

Heute zeige ich Euch meinen Tellerrock aus karrierter Wolle. Ich habe mir schon lange vorgenommen, noch weitere Röcke für den Winter zu nähen – bisher habe ich nur zwei. Denn zusammen mit Stiefeln und der Fellweste, ist es auch im Winter nicht zu kalt für Röcke.

Das Muster und die Farben dieses Stoffes fand ich schön, weil er mit dem grau-weiß-lila nicht zu schottisch wirkt und sich gut kombinieren lässt.

So ein Tellerrock lässt sich leicht ohne Schnitt nähen. Im Internet findet man viele Anleitungen dazu. Diese Anleitung von MamaHoch2 kann ich empfehlen, da sie gut erklärt und ausführlich bebildert ist!  Genau genommen ist meiner nur ein halber Teller. Machwerk hat hierfür eine wie immer sehr gute Anleitung verfasst.

Der Verschluss ist diesmal ein nahtverdeckter Reißverschluss in der linken Seitennaht (den man ruhig hätte ganz schließen können für die Fotos 🙂 )  und ein gerader Bund mit Knopf. Gefüttert habe ich den Rock mit schwarzem glatten Futterstoff, den ich nach demselben Tellerschnitt wie den Oberstoff zugeschnitten habe.

Das graue Shirt ist derzeit eines meiner liebsten Oberteile und ist ebenso wie der weiße kuschelige Schal gekauft.

Die schwarze Fellweste ist selbst genäht und habe ich hier schonmal gezeigt. Zu anderen Outfits wünsche ich mir manchmal, die Weste wäre länger, aber zu dem in der Taille sitzenden Rock passt sie perfekt so wie sie ist.

Die Handtasche ist auch selbst genäht aus einem ehemaligen Cordhemd – ein altes Upcycling-Projekt. Sie ist ein Allrounder, der mich sehr sehr of begleitet :). Diese kleine schwarze Tasche passt zu fasst Allem in meinem Schrank.

Die Bilder sind von Uwe Barnstein bei meinem letzten Besuch am Bodensee entstanden. Vielen Dank dafür!

Heute mit dabei beim MeMadeMittwoch, wo Sylvia von Frauenoberbekleidung heute unsere Gastbloggerin ist.

New Shape – asymmetrisch neu kombiniert

Der Novemberbuchstabe bei 12lettersofhandmadefashion ist diesmal kein leichter: Sandra von Rehgeschwister hat das N gezogen.

Meine aktuellen Nähprojekte sind eher R-, S- oder M-Projekte.
Daher habe ich diesmal Altes neu kombiniert – herausgekommen ist mein New Shape Look bestehend aus einem selbstkonstruierten schwarzen Minirock, einem asymmetrischen Strickshirt und einer schwarzen Kunstfellweste. Auch die schwarze Cord-Tasche ist selbstgenäht – natürlich :). In dieser Kombination habe ich diese Teile noch nicht getragen und freue mich über den neuen Look!

Der schwarze Minirock ist aus einem hochwertigen Anzugstoff und hat ein winziges feines Fischgratmuster in Schwarz. Durch den Wollanteil ist er auch im Herbst angenehm zu tragen. Auf den Bildern hat er leider ein paar Sitzfalten vorne. Seitlich wird er mit einem Nahtreißverschluss geschlossen.

Das asymmetrische Strickshirt habe ich mir nach einem Designerteil genäht, das mir zum Kaufen zu teuer war. Den Gedanken kennt Ihr bestimmt: “So teuer??!! Das ist so leicht, das kann ich auch selbst nähen!” Ich habe sogar durch Zufall exakt den Stoff gefunden! Der Stoff war schwierig zu verarbeiten, weil er sehr dünn und dehnbar ist – wie lace-Strick. Dann habe ich natürlich keinen passenden Schnitt gefunden und mir den Schnitt selbst erstellt. Probeteil genäht und mit dem dünnen Stoff in einer ziemlichen Fiesel-Arbeit genäht. Zwischendurch habe ich mir gewünscht, das teure Teil lieber gekauft zu haben :). Aber allen Widrichkeiten zum Trotz ist das Shirt am Ende doch ganz gut geworden und ich trage es gerne zur blauen oder schwarzen Jeans.

Die Fellweste ist aus Kunstfell, das sooooooo schön weich ist! Ein herrlicher Streichelstoff! Was für eine Sauerei beim Zuschneiden und Nähen mit den vielen schwarzen Fellhaaren :)! Aber es hat sich gelohnt. Die Weste trage ich sehr oft, weil sie schön kuschelig ist und sich vielseitig kombinieren lässt. Die Weste ist mit gewöhnlichem schwarzen Glitschefutter gefüttert. Zum küzlich gezeigten grauen Jerseykleid trage ich diese Fellweste sehr sehr gerne. Diese Saison sind die Fellwesten in langer Form modern, was mir auch ganz gut gefällt.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Auflösung am Ende des Monats, wenn wieder viele tolle Ideen von allen Teilnehmern präsentiert werden.

Ein rundum MeMadeMittwoch-Outfit! Außerdem verlinkt zu AfterworkSewing.

Vielen lieben Dank an Uwe Barnstein für die schönen Bilder!

Geduldsfaden – luftig leichte Strickweste

Vor ein paar Jahren hat mich der Ehrgeiz auch beim Stricken gepackt. Ich fand, dass das so schwer doch nicht sein kann. Was für ein Irrtum! Ich habe jetzt sogar noch größeren Respekt davor! Zwischenzeitlich bin ich mit meinen Strickfähigkeiten schon bei dieser ärmellosen Strickweste angelangt.

Für den Anfang habe ich als Strickprojekte daher eher einfache Modelle und Muster gewählt: glatt gestrickte Schals, Stulpen für Arme und Beine, dicke Garne, allerhöchstens 1-2 Zöpfe :).

Diese Strickweste war dann durch das Zopf-Loch-Muster schon etwas aufwändiger. Es hat mich einiges an Geduld gekostet, denn die Weste ist laaaaang.  Und das Endergebnis soll ja auch passen, was dazu geführt hat, dass ich mehrmals fast bis zur Taille aufribbeln musste, um die Weite zu korrigieren. Daher bin ich ganz stolz auf das Ergebnis!

Mein Fazit: mit dem Nähen tue ich mir definitiv leichter. Einfach nochmal an der Naht entlang rattern und das Teil ich enger gemacht. Trotzdem nehme ich die Stricknadeln gerne mal in die Hand zur Abwechslung, um der Handwerkskunst gemütlich auf dem Sofa zu fröhnen.

Und mit meiner Strickweste geht es heute zum MeMadeMittwoch, zu Gestricktes und Gehäkeltes und zu Stricklust!