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Kunst an der Costa Blanca – Altea schmeckt nach Minze

Wenn wir diese Woche schon bei Kunst sind möchte ich euch Altea ans Herz legen. Eine wunderschöne kleine Künstlerstadt an der Costa Blanca in Spanien, die in zauberhaften verwinkelten Gässchen viele kleine Kunstatelies versteckt.

Die Altstadt liegt am Hang mit Blick aufs Meer. Man kommt mit dem Fotografieren nicht mehr hinterher weil jegliche Perspektive in den Gassen diesen inspirierenden Zauber versprüht.

Meinen Schmetterlingsrock habe ich zu der Gelegenheit ausgeführt. Dazu ein pinkes gekauftes Top – ein schon älteres Teil – und die selbstgenähte Chobe-Bag, die ich schon des Öfteren hier gezeigt habe. Mit viel Pink treffe ich diesen Sommer einen der großen Farbtrends auf den Laufstegen.

Nach vielen Treppen, Gassen und in uns aufgesaugten Eindrücken sind wir hungrig auf ein zauberhaftes Restaurant gestoßen „Quel Que Quieres“. Nicht der klassische Schickimickikram für Segeltouristen wie es an der Küste sonst oft zu finden ist, sondern etwas Gemütliches, einladend Familiäres.

Es gab viele Details an der mit Liebe gestalteten Dekoration zu entdecken – immer wieder gemischt mit Gemälden und Zeichnungen. Wir haben das stilvolle DIY-Ambiente so sehr genossen und noch viel mehr die vorzügliche hausgemachte Pasta und zum Abschluss den hausgemachten Käsekuchen mit Orangenmarmelade. Jeder Bissen war ein Geschmackserlebnis! Dazu habe ich einen frisch gepressten ACE-Saft getrunken.

Das Restaurant wird von einem herzensguten spanischen Paar betrieben, die uns zum Abschied noch von ihren hausgemachten Likören probieren ließen: Schokolade und Minze. Beides ein Gedicht!

Unsere Sinne wurden in Altea in jeder erdenklichen Weise verwöhnt!

DAS KANN ICH AUCH – Urlaubslektüre und moderne Kunst

Die richtige Urlaubslektüre zu finden, ist nicht so leicht. Für mich soll es unterhaltsam und sehr fesselnd sein. Und ich möchte noch etwas dabei lernen. Ein spannend geschriebener biographischer Roman trifft es zum Beispiel richtig gut.

 

In diesem Buch habe ich für mich dieses Jahr die perfekte Urlaubslektüre gefunden: „Das kann ich auch – Gebrauchsanweisung für moderne Kunst“ von Christian Saehrendt und Steen T. Kittl. Mein Bruder und meine Schwägerin haben mir das Buch zum Geburtstag geschenkt.

Der Titel klingt für mache vielleicht nach einem abschreckend trockenem Thema,  aber wie das Titelmotiv vermuten lässt,  ist es äußerst amüsant geschrieben. Die Autoren nehmen eine kritische Perspektive ein und erläutern die Hintergründe und Beweggründe der modernen Kunst in sehr unterhaltsamen kurzen Kapiteln.


Durch die 2-3 seitigen Abschnitte kann man den Lesestoff auch schnell mal zur Seite legen, um für einen abkühlenden Sprung in den Pool oder das Meer zu unterbrechen. Ich beginne gerade mit dem zweiten von fünf Hauptkapiteln.

Ich wünsche euch ein schönes Pfingstwochenende!

Urlaubsreif – nur die Urlaubsgarderobe noch nicht…

Wenn der Wurm mal drin ist… Da wollte ich doch so gerne zu unserem Urlaub in Spanien eine schöne selbstgenähte Urlaubsgarderobe haben, die vor Urlaubslaune nur so strotzt. Dann kam erstmal jede Menge Arbeit in den letzten Wochen dazwischen. Abends war ich ziemlich kaputt,  sodass es nur zum Träumen und Planen gereicht hat.

Ein Maxikleid, eine Culottes und ein kurzer Jumpsuit sollten es werden. Gut, die Pläne waren sehr ambitioniert.

Aber es war noch nichts Konkretes entstanden – kein Schnitt ausgesucht,  nichts zugeschnitten und demnach auch nichts genäht. Schöne Sommerstoffe habe ich zahlreich in meinem Lager – daran sollte es wenigstens nicht scheitern. Puuh! Aber so langsam würde die Zeit knapp. Also Planänderung: nur ein Maxikleid!

Letzten Samstag war Nähtreff. Juhuuu!  Große Hoffnung für meine reduzierte Urlaubsgarderobe. Da ging was voran! Meine Nähtreffmädels haben mich vorzüglich bei der kniffligen Schnittentscheidung beraten und mein Maxikleid habe ich zugeschnitten und teilweise genäht. Es fehlte nicht mehr viel. Und es war nur noch eine gute Woche bis der Flug nach Spanien gehen würde. Kein Problem, das bißchen Kleid bis dahin noch fertig zu nähen, denn immerhin war auf dem Weg zum Urlaub noch ein Feiertag,  ein Brückentag und ein Wochenende!  Was kann da schon schief gehen!?

Modell 103 aus der Burda 04/2017 soll es werden.

Und dann kams dicke – ein Magen-Darm-Infekt gepaart mit Migräne hat mich die ganze Woche (!) lahm gelegt und regelrecht aus Bett gefesselt. Sowas hatte ich noch nie. Für jedes bißchen Aufblitzen von Aktivismus wurde ich sofort umso härter bestraft.

Tja und jetzt ist Samstag Abend,  das Kleid hängt noch unfertig an der Puppe, keine Koffer gepackt. Ich bin immer noch angeschlagen 🙁 – dafur 2 kg schlanker ;).

Seit gestern versuche ich den Infekt auszutricksen, indem ich nur minutenweise in winzig kleinen nahezu unbemerkten Schritten wie beiläufig an meinem Kleid weiter arbeite. Mal sehen ob das klappt. Es fehlen nur noch die Träger und der Gummibund in der Taille (bisher an der Puppe nur drapiert)!

Am Montag ist Abfahrt. 🙂 Mal schauen wer gewinnt.

Meine hart erkämpften Ergebnisse schicke ich zu Ingrid zu Nähzeit am Wochenende.